Na das ist ja ein David gegen Goliath. Ein paar Verleger fordern, dass ihre Inhalte im Internet nicht einfach übernommen werden können. Aus der Resolution:

Zahlreiche Anbieter verwenden die Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern, ohne dafür zu bezahlen.

[...]

Freier Zugang zu Webseiten bedeutet nicht zwingend kostenlosen Zugang. Wir widersprechen all jenen, die behaupten, dass Informationsfreiheit erst hergestellt sei, wenn alles kostenlos zu haben ist. Der freie Zugang zu unseren Angeboten soll erhalten bleiben, zum Verschenken unseres Eigentums ohne vorherige Zustimmung möchten wir jedoch nicht gezwungen werden.

Dass dies ziemlich bescheuert ist, kann sich jeder denken. Wie will man Copy & Paste verbieten? Selbst die gerne von Kindern verwendeten JavaScripts auf Websites können ein Kopieren nicht verhindern – umgehen kann man das alles.

Die geldgierigen Verlage, die die Resolution unterschrieben haben, sind hier aufgelistet – klicke mal auf den Link, sicherlich ist auch deine Lieblingszeitschrift von einem dieser Verlage:

Vielleicht müssen Blogger zukünftig auf Alternativen wie Zeitungs-Scans oder Radiomitschnitte umsteigen. Doch ich bin sicher, selbst dafür wird es binnen kürzester Zeit eine Resolution von irgendwem geben. Wetten?! ;)