Erinnert ihr euch an die letzte Panikmache der USA mit dem “Unterhosen”-Attentäter, der ohnehin schon bei den US-Behörden auf einer Terrorgefahr-Liste stand? Der hatte ja Sprengstoff in seiner Unterhose versteckt und wollte damit ein Flugzeug am 25. Dezember 2009 in den USA zum Absturz bringen, aber ein aufmerksamer Passagier konnte den daran hindern.
Da gibts es jetzt spannende Erkenntnisse von der BBC: Die haben auf einem Flugzeug-”Friedhof” nämlich eine Puppe in eine Boing 747 gesetzt und mit der gleichen Menge Sprengstoff ausgestattet, wie sie der Attentäter bei sich hatte. Und dann haben sie das einfach mal hochgehen lassen – mit überraschendem Ergebnis:
Die auf Video festgehaltene Zündung zeigt: Die Hülle des Flugzeugs hielt der Wucht der Explosion stand. «Ich war äusserst überrascht von der Struktur des Flugzeugs, sie kann einen ziemlich heftigen Schlag aushalten», befand John Wyatt. Zwar hätten sich einige Nieten gelöst, doch die Crew hätte das Flugzeug unter Kontrolle halten können. Allerdings wären der Attentäter und sein Sitznachbar getötet worden, und die Explosion hätte an Bord für Panik gesorgt: «Es wäre eine traumatische Erfahrung gewesen.»
Fail auf ganzer Linie? Fast. Denn, da muss ich den Kritikern die sich dazu geäußert haben recht geben, man müsste das Experiment nochmal an einem Airbus-Jet machen – eben genau einem solchen Flugzeug, welches am 25. Dezember unterwegs war.
Dennoch denke ich, dass in der Wirkung nicht viel Unterschied sein wird.
Yeah, gerade bei Fefe gelesen: Die CIA hat Obama gewarnt, dass Al Kaida bis Juli 2010 die USA angreifen wollen! Schrecklich! Oder? In Deutschland hat’s schließlich auch nichts gegeben.
Ich glaub ja, dass das jetzt ein Trick der USA ist, damit nun ohne Bedenken das SWIFT-Abkommen durchgewinkt wird. Es besteht ja akute Terrorgefahr und so!!11einself
Auf einer Sonderseite unter 911.wikileaks.org hat Wikileaks eine halbe Million Pager-Nachrichten vom 11. September 2001 veröffentlicht. Die insgesamt 47 MB große Text-Datei enthält laut Wikileaks Nachrichten “vom Austausch im Pentagon und der New Yorker Polizei bis hin zu Computern, die Fehlermeldungen an ihre Admins schickten, als das World Trade Center einstürzte“, so heißt es.
Ein paar dieser Nachrichten sind auch in diesem BBC-Beitrag zu lesen/hören:
Unter 911stories.net zeigt jemand einige der vielen Nachrichten, die abwechselnd eingeblendet werden.
Eine tolle Sache, dass Wikileaks das veröffentlicht – dennoch ist es fraglich, ob es irgendwelche wirklich relevanten Sachen dort zu finden gibt. Dass die Leute in den Pager-Nachrichten von Explosionen reden, ist nicht verwunderlich – selbst Feuerwehrleute haben schon ausgesagt, dass sie Explosionen vor dem Einsturz der Türme gehört hätten. Inside-Job-Theorien können dadurch jedoch nicht belegt werden.
Eine weitere Frage ist, wie es dazu kommt, dass ausgerechnet sämtliche Pager-Nachrichten in Archiven gelandet sein sollen. Wikileaks sagt, dass sie die meisten Nachrichten verifizieren konnten – doch warum wurden die Pager-Nachrichten irgendwo gespeichert? Bei Rettungsdiensten vielleicht noch normal, aber private Pager-Nachrichten? Zu der Quelle hat sich Wikileaks bislang nicht geäußert.
Dass wir alle an Schweinegrippe sterben werden, ist ja schon allseits bekannt. Doch nun befürchten die Amis doch echt, dass es zu einer Überlastung des Internets kommt und somit ihre gesamte Telekommunikation zusammenbrechen wird. Und zwar so: