Damit ist Google die erste Suchmaschine, die sich in China gegen die Zensur stellt. Dafür nimmt das Unternehmen sogar in Kauf, ihre Büros schließen und die Suchmaschine in China offline nehmen zu müssen, wenn die chinesische Regierung nicht mitspielt.
Ganz große klasse – finden nicht nur Freiheitskämpfer, sondern auch die Chinesen, wie man an diesen Bildern (draufklicken für HQ) vor dem Google China-Büro sehen kann:
Gestern habe ich mich gewundert, warum ich ab Mittag nichtmehr zu Web.de und GMX.net gekommenbin. Nachdem mir andere Leute bestätigten, dass die Seiten nicht (wie ich zuerst dachte) offline waren, habe ich den DNS-Server umgestellt und siehe da – alle Seiten waren erreichbar.
Konkret waren folgende Seiten von United Internetnicht über den Arcor-DNS erreichbar:
Am heutigen Montag wurden mehrere Webseiten der CSU defaced.
Nachdem gegen Mittag zuerst die Seite der CSU Rosenheim mit einem Bild des BKA-Stoppschilds geschmückt war und nun gegen Abend eine Strato-Standartseite erscheint, traf es auch die CSU in Kehlheim – statt der üblichen Startseite gab es nun auch hier nur ein Stoppschild zu sehen:
Unbestätigten Tweets zufolge scheinen die Defaces in Verbindung mit dem 26c3 zu stehen. Mal sehen, ob das stimmt und ob noch weitere Seiten defaced werden.
Jaaaaaa, Microschrottsoft holt jetzt auch die KiPo-Keule raus. Verspätet, aber besser als nie. Die haben jetzt nämlich ein Programm entwickelt, das “PhotoDNA” heißt. Damit soll es möglich sein, Kopien von kinderpornographischen Bildern und Videos im Internet zu finden und soll zur Bekämpfung dienen. In der AFP-Meldung heißt es:
Kinderpornografische Inhalte seien oft noch im Internet verfügbar, wenn die Verantwortlichen schon festgenommen worden seien.
Da denkt man doch glatt, dass da jemand mitgedacht hat. Doch weiter unten in der Meldung heißt es, zitiert von Microsoft-Chefjustitiar Brad Smith:
Das Leiden der Kinder gehe “so lang weiter, wie diese Bilder online sind”. Smith warb dafür, nicht nur Bilder im Netz, sondern auch im privaten E-Mail-Verkehr durch PhotoDNA abgleichen zu lassen.
Ahja, die Kinder leiden wenn ihr Foto im Netz ist? Sicherlich finden die Kinder das alles andere als toll, aber leiden sie während einem Missbrauch nicht weitaus mehr?! Ohne Betroffene jetzt zu kennen, vermute ich mal, dass diejenigen die es hinterher der Polizei sagen nicht wirklich mehr daran denken, dass ihre Bilder irgendwo umhergehen sondern das nur noch durch ihren Anwalt mitkriegen, wenn mal wieder eine Seite hochgenommen wurde und Bilder des/r Missbrauchten darauf gefunden wurden und dies dem Anwalt mitgeteilt wird.
Spannend wird jetzt das mit dem E-Mail-Verkehr. Microsoft will also, dass alle Emails auf solche Sachen gescannt werden. Das grenzt an einen schlechten Scherz, aber scheinbar meinen die das ernst.