Mc Donald’s. Fast-Food. “11 Produkte je 1 €”. Wer kennt die schon seit Jahren existierende Werbekampagne nicht?
Wie schön war es da noch vor 2 Jahren, als man uns versicherte, dass “immernoch alles wie damals” ist. Und auch die Mehrwertsteuer-Erhöhung konnte Mc Donald’s nichts anhaben. Wie oft haben wir über den inzwischen ausgelutschten Handynummer-Gag gelacht?
Doch dann passierte es: Vor einiger Zeit schrumpfte das Angebot von 11 auf 10 Angebote.

Und nun auch noch das: Bei Mc Donald’s in Düsseldorf hängt nun das rechts gezeigte Plakat, über das wir uns wohl “FR€UEN” sollen. Mc Donald’s hat den Preis aller “1€-Produkte” um 10 Cent erhöht.
Ob die neue Werbekampagne dann “EinMalEinsKommaEins” heißen wird?
Dass die Werbekampagne im Internet weiterhin bei 1€ steht, dürfte reine Verkaufstaktik sein. Schließlich beachte man den Satz darunter:
“Unverbindliche Preisempfehlung.”
Soll heißen: Was man letztendlich am Schalter bezahlt, kann von dem angegebenen Preis abweichen.
Warum die Sache ärgerlich ist? Nun, um die 10 Cent an sich geht es weniger. Vielmehr geht es um die Masse der Einnahmen, welche Mc Donald’s dadurch erzielt. Alleine deutschlandweit (sofern diese Erhöhung deutschlandweit durchgeführt wird) dürfte das den Gewinn erheblich steigern – trotz Weltwirtschaftskrise denke ich aber kaum, dass Mc Donald’s derzeit über Einbuße klagen muss.
Für mich ist das reine Abzocke am Kunden.
Auch erstaunlich: Gerade jetzt nach der Preiserhöhung gibt es den beliebten Chickenburger wieder (laut Internetangabe “Nur für kurze Zeit”). Zufall?!
Nachtrag (15.01. / 14:16):
Im Radio läuft nun eine neue “EinMalEins”-Werbung. Es scheint also, dass diese Preisunterschiede Orts- und vielleicht sogar Filialabhängig sind.