Januar
29

Hahaha, seht mal: Scheinbar gibt es in der mobilen Version von SchülerVZ keinen Captcha-Schutz und somit können Scripte darüber weiterhin Daten sammeln. Geile Sache.

Seitdem nur noch Holtzbrinck das Sagen bei den VZs hat, gehts bergab, was Sicherheit angeht. Kein Wunder, schließlich will Holtzbrinck ja, dass die VZs endlich Geld abschmeißen, was ihnen bislang schlecht gelungen ist.

Wenn die mobile Version nicht geprüft wurde, sollte den VZs das TÜV-Zertifikat entzogen werden und dem TÜV Süd ein Bußgeld aufgehalst werden. Es kann ja nicht sein, dass nur die Hälfte kontrolliert wird, aber alles als “sicher” verkauft wird.

Mich wundert sowieso, dass es für den TÜV Süd scheinbar keine Konsequenzen durch die Libri-Skandale gegeben hat.

Oh und das ist auch interessant: 2006, als noch die Gründer-Studenten am Werk waren und nicht Holtzbrinck, wurde für das Melden von Sicherheitslücken noch 128 Euro bezahlt – heutzutage wird man für das Melden in den Knast gebracht und in den Selbstmord getrieben.

Dezember
19

Robert Basic, der erst im Januar 2009 seinen Blog basicthinking.de verkauft hatte, verkauft nun seinen Twitteraccount @RobGreen. Angeblich soll das Geld aus dem Verkauf in sein neues Projekt BUZZriders gesteckt werden.

BUZZriders selbst ist ein soziales Netzwerk wie Facebook oder StudiVZ, mit dem Unterschied, dass es laut Erklärung noch verknüpfter werden soll:

Buzzriders hat zum Ziel, ein Online-Angebot rund um das Lokale Geschehen zu werden. Um Menschen vor Ort mehr Nähe zu geben, sich gegenseitig informieren zu können, in allen Aspekten des privaten, wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens.

Auf Basis der Einbringungen der Mitmachenden wird Buzzriders ein Social Network für Lokales werden, das Anlaufstellen für Menschen, Plätze (Mietwohnungen, Büros, Cafes, bis hin zu Baustellen und Parks) und Themen (alles, was Bürger vor Ort thematisch interessiert, Sport, Wissenschaft, Politik, Soziales, …) bietet. Dieser Dreiklang aus Menschen, Themen und Plätzen wird ein Netz bilden, das das Lokale digital an jedem erdenklichen Geo-Punkt abbildet.

Ausgehend von diesem digitalen Netzsystem, das eine Verbindung zwischen Menschen, Themen und Plätzen an jedem erdenklichen Punkt schafft, ist Buzzriders in der Lage, jeden Anwendungsfall vor Ort funktional abzubilden. Beispiel: Aus dem Strom an Informationen, können Bürgerreporter Informationen filtern, verdichten und weitergeben. Zu jeder Straße, jedem Straßenzug, jedem Stadtteil und Region. Ebenso können Menschen Gleichgesinnte finden und vor Ort auf Wunsch treffen.

Der letzte Absatz ist spannend, so bietet er doch eine Menge Informationen für potenzielle Starreporter, die über eine Katastrophe berichten wollen und nach Infos gucken. Ein Beispiel: Wenn mal wieder ein Amoklauf passieren sollte und von dem Schützen ein Vorname bis zur Presse durchdringt, so könnte die Online-Redaktion durchaus über dieses Netzwerk schnell feststellen, wer derjenige ist und zu welchen Personen er besonders viel Kontakt hatte. Das würde bedeuten: Binnen einer halben Stunde wären die Kontakte des Amokläufers von Reportern belagert. Ein feines Netzwerk, oder?

Read More

Dezember
17

Der Rechtsstreit zwischen Facebook und StudiVZ (bzw. “VZ-Netzwerke”) ist beigelegt worden – allerdings schon vor 3 Monaten. Irgendwie ist das aber an mir vorbei gegangen – was aber auch nicht wunderlich ist: Während Facebook die gemeinsame Pressemitteilung zwar veröffentlicht hat, hat StudiVZ dies nicht getan.

Die Pressemitteilung lautet:

10.09.2009 | 10:00 Uhr

Ende des Rechtsstreits zwischen Facebook und studiVZ

Palo Alto, Kalifornien, USA – Die Betreiber der sozialen Netzwerke Facebook und studiVZ haben sich darauf geeinigt, ihren Rechtsstreit zu beenden. Beide Unternehmen kommen überein, ihre jeweiligen Forderungen in den USA beziehungsweise in Deutschland zurückzuziehen. Teil der Vereinbarung ist es, dass beide Unternehmen ihre Netzwerke unverändert weiter betreiben dürfen. Facebook erhält im Zuge der Einigung eine Zahlung. Beide Parteien haben sich darauf verständigt, keine weiteren Einzelheiten offenzulegen.

Will StudiVZ die Geschichte unter den Teppich kehren, weil die Schlussfolgerung einer unbekannten Zahlung an Facebook durchaus heißen könnte, dass StudiVZ heimlich die Schuld eingesteht und wegen negativer Presseberichte kein Gerichtsverfahren will sondern lieber zahlt? Möglich wäre es durchaus.

Netzwertig vermutet übrigens einen sechsstelligen Betrag bei der Zahlungshöhe.

Oktober
29

Heute Morgen sah ich diesen Hinweis auf Twitter:

twitter_twitterlist

Read More

Oktober
28

Facebook hat gestern bekannt gegeben, dass nun auch tote in dem großen sozialen Netzwerk bleiben können. Damit wird der alte Spruch “Einmal im Netz, immer im Netz” nun realitätsnah.

Konkret gibt es ein Kontaktformular, über den Angehörige des Verstorbenen Facebook kontaktieren können. Dort muss man einige Angaben über die verstorbene Person und einen Nachweis seines Todes (z.B. Todesanzeige) angeben. Damit möchte Facebook eventuellem Missbrauch vorbeugen. Nach einer Prüfung der angegebenen Daten durch Facebook sollen dann einige Sachen des Profiles, wie z.B. Adressdaten, gelöscht werden. Außerdem sollen nur noch bis zu dem Zeitpunkt bestätigte Freunde Zugriff auf das Profil haben.

Read More