September
14

Derzeit fragen sich viele: Wie geht es mit dem Torrenttracker The Pirate Bay nun weiter? Die geplante Übernahme durch Global Gaming Factory X wird immer unwahrscheinlicher (ich schrieb ja schon einiges dazu).

Rasmus Fleisch, Gründer von Piratbyrån und Mitgründer von The Pirate Bay, sagt nun:

“It’s time to sink the ship and move on.”

2009-09-14_pirate-bay-sinkSomit scheint das Piratenschiff nun endgültig zu kentern. Doch nach dem Sturm folgt wieder die ruhige See: In einer Präsentation erklärt Fleischer, was genau The Pirate Bay war. Damit erhofft er sich, wertvolle Tipps an “neue Piratenbuchten” zu geben. Denn eins ist klar: Selbst wenn The Pirate Bay bald verschwinden sollte, so gibt es genug weitere Torrenttracker und Seiten mit den Inhalten. Schließlich ist ja auch ein Backup des Pirate Bay-Archivs mit den ganzen Torrents im Umlauf.

Da man sich bei SlideShare registrieren muss um die Präsentation runterzuladen, habe ich hier einen Mirror der PDF-Datei. :D

(Bild via TorrenFreak.com, thx!)

http://torrentfreak.com/its-time-to-sink-the-pirate-bay-and-replace-it-090913/
August
30

2009-07-02_global_pirate_bay_sWo geht die Reise der Piratenbucht hin? Es wird immer unwahrscheinlicher, dass ab Übermorgen das schwedische Unternehmen Global Gaming Factory (GGF) die Torrentseite thepiratebay.org wie geplant übernehmen kann.

Wie Gulli berichtet, ist der Geldgeber für den Deal wohl nicht in der Lage, das Geld zusammenzukriegen. Grund: Steuerschulden in Höhe von 77.000 Euro – der Staat Schweden beschlagte daraufhin nun das Auto und das Motorrad von Hans Pandeya. Aber auch dem GGF-Vorstandschef Johan Sellström ca. 600.000 Euro schulden und hat deswegen seit vergangener Woche eine Anzeige von Sellström am Hals.

Nun ist die Frage, ob Pandeya die 6,5 Millionen Dollar in bar sowie Aktien im gleichen Wert überhaupt an GGF zahlen kann,  wie es für den Deal von Pandeya zugesagt wurde, wenn er nichtmal die vergleichsweise “billigen” Steuerschulden begleichen kann.

Wie wird es weitergehen? Wird die Seite am 1. September geschlossen? Wird der Deal um einen (oder mehrere) Monat/e verschoben? Oder kann GGF im letzten Moment irgendwie doch noch das Geld auftreiben (Bankkredit)?

Wir werden es übermorgen sehen.

Juli
7

Raubmordkopierer sind Verbrecher? Quatsch, Raubmordkopierer haben die Macht im 21. Jahrhundert! Zumindest wenn es um Kinostarts geht. :D

Streets Of Blood“, vor einer Woche geleaket, soll nämlich trotz “Starbesetzung” mit 50 Cent und Sharon Stone doch nicht in die Kinos kommen, sondern direkt auf DVD erscheinen. Grund: Wegen dem Leak würde man mit einem Kinostart das DVD-Marketing verzögern, wodurch weniger Einnahmen rauskommen würden.

Ziemlich hohle Worte, wenn man sich mal die Einnahmen des ebenfalls vor dem Kinostart geleakten FilmsX-Men Origins: Wolverine” ansieht: Allein am ersten US-Premieretag über 85 Millionen Dollar, in der darauf folgenden Woche über 129 Mio. Dollar und die darauf folgenden Wochen jeweils weit über 150 Mio. Dollar. Und das nur in den USA!

Die Hollywood-Produzenten werden auch immer Größenwahnsinniger …

(via Gulli)

Juli
2

2009-07-02_global_pirate_bay_sFalls es noch jemand nicht mitbekommen haben sollte, der Torrenttracker “The Pirate Bay” (TPB) wurde verkauft. Der Käufer, die schwedische Firma “Global Gaming Factory X AB” (GGF), will ein System entwickeln, womit die Torrents legalisiert werden sollen.

Klingt ja irgendwie nach einer Art iTunes für alles, oder? Ich bin mal gespannt was daraus wird, insbesondere ob das für die Nutzer auch kostenlos bleibt. Immerhin muss das System ja die Lizenzkosten reinholen und im besten Fall sogar ein paar Gewinne für GGF übrig lassen, schließlich hat die Übernahme ja auch schon 60 Millionen Kronen (ca. 5,5 Millionen Euro) gekostet, welche an eine Wohltätigkeits- Organisation gehen sollen.

Nach starker Kritik seitens der TPB-Nutzer können diese nun auch ihre Accounts löschen, gleichzeitig versichern die Betreiber, dass keine persönlichen Daten gespeichert werden und somit auch keine persönlichen Daten der Nutzer an GGF verkauft werden, da es diese Daten garnicht gibt.

Alles sehr interessant zu beobachten, mal sehen wie es weitergeht. Fest steht dass es Veränderungen geben wird, ob diese nun positiv oder negativ für die Nutzer ausfallen und ob die Content-Industrie damit zufrieden sein wird, wird sich noch zeigen.

Die drei angeklagten TPB-Betreiber haben unterdessen nun wegen der Befangenheit des Richters vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Klage eingereicht, nachdem das Stockholmer Gericht und das Berufungsgericht die Klage abgewiesen hatte. Auch hier bin ich gespannt, wie es weitergeht. Viele User haben mit dem Verkauf nicht nur “RIP Pirate Bay” verkündet sondern sehen in dem Verkauf auch, dass die TPB-Angeklagten selbst nicht mehr an einen Freispruch glauben.

April
16

Wie die Westdeutsche Zeitung meldet, will die ehemalige Destiny’s Child-Sängerin Beyoncé gegen ein Twitter-Fake vorgehen. Die 27-jährige Sängerin wurde von ihrer Schwester darauf aufmerksam gemacht, dass ein “Witzbold” sich als Beyoncé ausgeben würde und bei dem Microblogging-Dienst zwitschert.

Doch damit soll bald Schluss sein. Wie TheSun berichtet, will Beyoncé notfalls gerichtlich dafür sorgen, dass es sich ausgezwitschert hat.

Um welchen Twitter-Account es sich genau handelt ist nicht bekannt, der einzige verfügbare ist unter @Beyonce erreichbar und enthält gerade mal 3 “Tweets” aus 2007. Vielleicht ist auch ein Fanclub unter @ilovebeyonce gemeint, welcher jedoch nur 5 Tweets hat und im November vergangenen Jahres zum letzten Mal getwittert hat.

Allem Anschein nach scheint es sich jedoch um den Account @beyoncetweeterzu handeln, welcher nicht nur News über die Sängerin zwitschert, sondern auch Torrent-Links zu Wallpapern verbreitet.